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Mediensucht - wenn Bildschirme den Alltag dominieren.
Wenn Smartphone, Tablet oder Gaming immer mehr Raum einnehmen,
kann das Familienleben und den Alltag stark belasten. Wir unterstützen
Kinder und Jugendliche dabei, ihren Medienkonsum besser zu verstehen,
neue Routinen zu entwickeln und wieder mehr Ausgleich, Selbstkontrolle
und Sicherheit im Alltag zu gewinnen.
Wir bieten Diagnostik, Therapie und Begleitung für Kinder, Jugendliche und Familien – individuell, wertschätzend und wissenschaftlich fundiert.
Woran erkennt man pathologischen Mediengebrauch?
Ein problematischer Mediengebrauch zeigt sich meist schleichend.
Häufige Anzeichen sind:
- Schule, Schlaf, Familie oder Freundschaften werden verdrängt
- heftige Reaktionen bei Begrenzung der Mediennutzung
- heimliche Nutzung trotz Absprachen oder Verboten
- Verlust anderer Interessen und Aktivitäten
- Rückzug, Schulvermeidung oder Leistungseinbruch
- Schlafstörungen und unregelmäßiger Alltag
Wie wir diagnostizieren
Unsere Diagnostik hilft zu verstehen, was hinter dem exzessiven
Medienkonsum steckt.
Unser Diagnostikprozess umfasst in der Regel:
- Nutzungsmuster, Umfang und Auswirkungen auf den Alltag
- Auslöser, Funktionen und aufrechterhaltende Faktoren des Konsums
- Auswirkungen auf Schule, Schlaf, soziale Kontakte und Stimmung
- Begleitsymptome und Risikofaktoren
- Abklärung von ADHS, sozialen Ängsten und Depression
Die Diagnostik erfolgt in mehreren Terminen und orientiert sich an der individuellen Situation Ihres Kindes.
Wie wir behandeln
Unser Ziel ist ein gesunder, selbstbestimmter Umgang mit Medien.
Mögliche Bausteine sind:
- reine Verbote helfen meist nicht, sondern Widerstand verstärken
- die Bedürfnisse und Funktionen hinter dem Konsum zu verstehen
- reale Alternativen und sinnstiftende Aktivitäten aufzubauen
- Selbstregulation, Emotionsbewältigung und Motivation zu stärken
- Familienarbeit und klare, verbindliche Regeln zu etablieren
- Strukturen und Routinen zu schaffen - ohne Machtkampf
Wir begleiten Ihr Kind und Sie Schritt für Schritt zurück in einen ausgewogenen Alltag.
Was Eltern wissen sollten
Mediensucht ist ein ernstzunehmendes Thema – aber gut behandelbar.
Wichtig zu wissen:
- Problematisch ist nicht die Mediennutzung an sich, sondern eine exzessive und eskalierende Nutzung
- Hinter der Nutzung stehen oft Stress, Überforderung, Unsicherheit oder fehlende Perspektiven
- Mit Verständnis, klaren Strukturen und realen Freunden kann der Weg zurück gelingen
Wir unterstützen Sie und Ihr Kind dabei, die Ursache zu bearbeiten und neue Balance zu finden.
Häufige Fragen
Nicht nur die Bildschirmzeit ist entscheidend, sondern auch, ob Schule, Schlaf, Freunde oder andere Aktivitäten darunter leiden. Eine feste Stundenzahl gilt daher nicht für jedes Kind gleichermaßen.
Das allein bedeutet noch keine Sucht. Bedenklich wird es eher, wenn Konflikte häufig auftreten und das Gerät immer mehr andere Bereiche im Alltag verdrängt.
Nein. Meist helfen klare Regeln, feste Medienzeiten und gemeinsame Absprachen besser als ein vollständiges Verbot.
Auf einen Blick
Fokus
Alltag & Funktionsniveau
Familienarbeit
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Begleitthemen
ADHS / Angst / Depression
Abrechnung
GOA / GOP
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Erster Schritt
Wir sind für Sie da.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir Sie und Ihr Kind bestmöglich unterstützen können.

