ADHS - Diagnostik und Therapie.
Wenn Konzentrationsprobleme, Impulsivität oder innere Unruhe zur täglichen Belastung werden, schauen wir genau hin – und helfen mit Diagnostik und Therapie, die zu Ihrem Kind passt.
Wir bieten Diagnostik, Therapie und Begleitung für Kinder, Jugendliche und Familien – individuell, wertschätzend und wissenschaftlich fundiert.
Woran erkennt man ADHS?
ADHS zeigt sich auf unterschiedliche Weisen und in jedem Kind etwas anders.
Häufige Anzeichen sind:
- leichte Ablenkbarkeit und Schwierigkeiten Aufgaben zu Ende zu bringen
- motorische Unruhe und innere Getriebenheit
- Impulsivität, z.B. vorschnelles Antworten oder Handeln
- Schwierigkeiten bei der Organisation und Zeitplanung
- Konflikte im sozialen Miteinander oder geringe Frustrationstoleranz
Wie wir diagnostizieren
Eine fundierte Diagnose ist die Basis für eine passende Behandlung.
Unser Diagnostikprozess umfasst in der Regel:
- ausführliches Erstgespräch mit Kind und Eltern
- standardisierte Fragebögen für Eltern und - je nach Alter - das Kind
- Verhaltensbeobachtungen und klinische Einschätzung
- Einbezug von Informationen aus Schule oder Kita
- Ausschluss anderer möglicher Ursachen (Differentialdiagnostik)
Die Diagnostik erfolgt in mehreren Terminen und nimmt sich Zeit für die individuelle Situation Ihres Kindes.
Wie wir behandeln
Gemeinsam entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan, der auf die Bedürfnisse Ihres Kindes und Ihrer Familie abgestimmt ist.
Mögliche Bausteine sind:
- Psychoedukation: Verständnis für ADHS und Unterstützung im Alltag
- Verhaltenstherapeutische Techniken zur Förderung von Struktur, Selbststeuerung und Konzentration
- Eltern- und Familienarbeit zur Stärkung von Kommunikation und Umgang im Alltag
- Schulische Beratung und Zusammenarbeit mit Lehrkräften
- Bei medizinischer Indikation: medikamentöse Behandlung nach ausführlicher Aufklärung und engmaschiger Begleitung
Ziel ist es, die Stärken Ihres Kindes zu fördern und seinen Alltag spürbar zu erleichtern.
Was Eltern wissen sollten
ADHS ist keine Frage von Erziehung oder „Nicht-wollen“ – es handelt sich um eine neurobiologische Entwicklungsbesonderheit.
Wichtig zu wissen:
- Ihr Kind ist nicht allein - und Hilfe macht einen Unterschied
- Frühe Unterstützung kann Selbstvertrauen stärken und Folgeschwierigkeiten vorbeugen
- Geduld, klare Strukturen und kleine Schritte im Alltag können viel bewirken
- Wir begleiten Sie und Ihr Kind auf Augenhöhe - wertschätzend und lösungsorientiert
Sie sind mit Ihren Fragen und Sorgen jederzeit willkommen.
Häufige Fragen
Nein. Ob Medikamente sinnvoll sind, wird immer individuell geprüft und gemeinsam mit Ihnen besprochen.
In der Regel umfasst die Diagnostik etwa zwei bis vier Termine. Der genaue Umfang hängt von der Fragestellung und den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes ab.
Viele medizinisch notwendige Leistungen werden von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ob im Einzelfall Kosten entstehen, klären wir vorab transparent mit Ihnen.
Eine Abklärung kann bereits im Kindesalter erfolgen. Entscheidend sind die Beschwerden und wie stark sie den Alltag beeinflussen.
Auf einen Blick
Diagnostikdauer
2-5 Termine
Therapie
ab Schulalter
Methoden
Verhaltens- & Tiefenpsychologie
Abrechnung
GOA / GOP
Weitere Themen
Erster Schritt
Wir sind für Sie da.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir Sie und Ihr Kind bestmöglich unterstützen können.

